Objekte - Trockenbauprofile  I     Merkliste    
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  Badkonstruktionen in Trockenbau

Inselbäder



     
Inselbad

Inselbad

Inselbad

  Der Stil der Architektur ändert sich. Großzügige, offene Räume mit wenigen,frei angeordneten Elementen, "Objekten" oder "Inseln" liegen im Trend. Diese Großzügigkeit können nur wenige Neubauten vermitteln. So sind Wohnräume in umgenutzten, ehemaligen Gewerbe- oder Fabrikgebäuden mittlerweile sehr begehrt. Auch die Paul-Lincke-Höfe in Berlin wurden auf diese Weise umgenutzt und in eine moderne, städtische Wohnanlage verwandelt. Die Wohnungen bestehen aus einem großflächigen, flexibel nutzbaren Raum, von dem nur das Schlafzimmer abgetrennt ist. Das Badezimmer wurde in einem freistehenden Badcontainer in Trockenbauweise untergebracht. Die technische Konstruktion von PROTEKTOR, die hier verwirklicht wurde, ist beispielhaft und kann als Musterlösung für ähnliche Anwendungen dienen.

Das wichtigste Kriterium bei der Ausführung ist die Stabilität der Konstruktion. Wand und Decke sollten so stabil sein, dass sie auch kleineren, ungeplanten Belastungen standhalten. Darunter fallen zum Beispiel seitliche Stoßbelastungen der Wände oder die Nutzung der Decke als Ablage für Kisten oder Koffer. Außerdem muß die Durchbiegung der Containerdecke auch bei größeren Spannweiten so gering wie möglich gehalten werden. Diesen Anforderungen trägt die technische Lösung von PROTEKTOR Rechnung. Hierbei wurden zwei der vier Containerwände durch Rahmenkonstruktionen verstärkt. Diese bestehen aus gegenüberliegenden U-Aussteifungsprofilen, die mit Anschlußwinkeln am Rohfußboden befestigt werden. Sie sind am oberen Ende mit Weitspannträgern C 77 so verschraubt, daß eine Rahmenecke entsteht. Die Weitspannträger dienen gleichzeitig als Auflager für eine Spanplatte, die die obere Abdeckung des Badcontainers bildet und als "Rohdecke" für die abgehängte Gipskartondecke im Inneren des Badezimmers. Sie sind in der Lage, die Lasten aus beiden Decken und eine zusätzliche Flächenlast von ca. 25 kg/m2 ohne störende Durchbiegung aufzunehmen. Die Wandteile zwischen den Rahmen und die zwei übrigen Wände bestehen wie üblich aus CW-Profilen, die oben und unten von UW-Profilen gehalten werden. Die Sanitärobjekte im Inneren des "Badcontainers" wurden an Sanitärtragständern von PROTEKTOR befestigt. Imprägnierte Gipskartonplatten bilden die innere Beplankung. Einen sauberen Abschluß zwischen äußerer Beplankung und der aufgelegten Spanplatte ermöglicht das verzinkte Abschlußprofil Nr. 1136 von PROTEKTOR.

So gelang in den Paul-Lincke-Höfen durch die enge Zusammenarbeit zwischen der ausführenden Firma Willich und dem Hersteller eine beispielhafte Lösung, die den Bedürfnissen moderner Architektur gerecht wird.

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