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Eine Erweiterung des XPR-Programms stellen jetzt die drei Hersteller Xella Trockenbau-Systeme, Protektor und Rockwool (XPR) auf der DEUBAU in Essen vor und präsentierten Konstruktionen für tragende und nicht tragende Brandwände, ein freitragendes Deckensystem mit Brandschutzeigenschaften sowie das XPR Fassadenschwert. Damit kann nunmehr ein breites Einsatzspektrum im Objektbau abgedeckt werden. XPR ist eine Vertriebs- und Marketing-Kooperation der drei Unternehmen Xella (mit Fermacell Gipsfaser-Platten), Protektor (mit Metall-Unterkonstruktionen) und Rockwool (mit Steinwolle-Dämmstoffen), die als Alternative zu bestehenden Trockenbau-Wandsystemen entwickelt wurde. Brandwände Die Herstellung einzelner Brandabschnitte durch Brandwände nimmt im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes einen breiten Raum ein. Mit den neuen Brandwänden XPR W 150/210 BW tragend und XPR W 100/160 BW bzw. XPR W 125/185 BW wird das XPR-Programm um eine wichtige Komponente erweitert. Erstellt werden die XPR-Brandwände durch eine Unterkonstruktion aus den Protektor Maxi Profilen CW 150 x 50 x 1,5 (tragende Variante), die beidseits mit einer doppelten Lage von 2 x 15 mm (alternativ 3 x 10 mm) Fermacell Gipsfaser Platten von Xella beplankt werden. Dabei wird beidseits zwischen der ersten und zweiten Lage jeweils ein verzinktes Stahlblech (nach DIN 18182 Teil 1) von 0,5 mm Dicke angeordnet. Die nicht tragende Version wird mit den Protektor-Profilen CW 100 x 50 x 0,6 bzw. CW 125 x 50 x 06 ausgeführt. Der Wandhohlraum wird mit 100 mm Rockwool Termarock 30 gedämmt.
Freitragende Decken Bislang standen bei XPR nur insgesamt 4 Konstruktionsvarianten für verschiedene Wandlösungen zur Verfügung, die unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich der Stabilität und des Schallschutzes erfüllen.
Die Konstruktion ermöglicht große Spannweiten je nach verwendetem Weitspannträgertyp und erfüllt die Brandschutzanforderungen F30 von unten und oben. Sie kann daher besonders zur Bekleidung von Decken über Fluchtwegen eingesetzt werden und ist geeignet zum Einbau in Zweckbauten, wie etwa Büro-, Schul-, oder Krankenhausgebäude. Ein weiterer Einsatzbereich ist der hochwertige Innenausbau mit hohen Schallschutzanforderungen an die Decke oder bei schwierigen Rohdecken.
Fassadenschwert Abgerundet wird das Programm durch Fassadenschwerter. Fassadenschwerter stellen die Verbindung zwischen nicht tragenden Montagewänden und Fassadensystemen mit schlanken Querschnitten dar. Dabei erreichen die Fassadenschwerter XPR FS 42 dB hohe Schallschutzanforderungen bei schlankem Querschnitt. Sie sind daher vorrangig für Premiumobjekte oder für Objekte mit höheren Anforderungen, wie etwa Schulen und Krankenhäuser, geeignet.
Besuchen Sie XPR auf der DEUBAU vom 8. bis 12. Januar 2008. Halle 3, Stand 257.
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